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27. November 2025

Der Moment, in dem Arbeit neu anfängt

Der Moment, in dem Arbeit neu anfängt

Wie sich Mindset, Mediennutzung und Konsum im neuen Job verändern.

Ein neuer Job zählt zu den intensivsten Momenten im Leben. Er markiert einen Übergang, der weit über den beruflichen Kontext hinausgeht: Neue Routinen entstehen, Erwartungen verschieben sich, Sicherheiten werden hinterfragt. 

Der aktuelle Deep Dive aus der Studienreihe "The Power of Life-changing Moments" widmet sich diesem besonderen Lebensmoment und zeigt, wie sich Mindset, Mediennutzung und Konsumverhalten in der Phase des beruflichen Neustarts verändern.

Zwischen Aufbruch und Sicherheitsbedürfnis

Der Beginn eines neuen Jobs bringt Menschen in ein Spannungsfeld zwischen Aufbruch und Verunsicherung. Der Wunsch, sich weiterzuentwickeln und Neues zu wagen, trifft auf Fragen nach Stabilität und Zugehörigkeit. 

So geben 88 Prozent an, dass ihnen Selbstverwirklichung in dieser Phase besonders wichtig ist, 85 Prozent sind offen für neue Chancen und Herausforderungen. Gleichzeitig sehnt sich die Zielgruppe nach Struktur und Sicherheit: Für 91 Prozent ist ein stabiler Arbeitsplatz von zentraler Bedeutung. 

Diese Gleichzeitigkeit aus Veränderungsdrang und Sicherheitsbedürfnis prägt den Moment "(Neuer) Job“ und beeinflusst Entscheidungen sowie Erwartungen.

Das Bild thematisiert die Bedeutung eines neuen Jobs, der sowohl Herausforderungen als auch Sicherheit bieten kann. Links im Bild wird detailliert beschrieben, dass ein neuer Job Mut erfordert und Chancen für persönliches Wachstum bietet. Gleichzeitig wird betont, dass ein neuer Job Struktur und Anerkennung bringen kann. Auf der rechten Seite des Bildes sind zwei Personen fröhlich in eine Unterhaltung vertieft, während statistische Daten zur Zufriedenheit mit dem Leben und der Work-Life-Balance angezeigt werden.
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Informiert bleiben im neuen Arbeitsalltag

Mit dem neuen Job steigt das Bedürfnis, informiert zu sein und im beruflichen Umfeld mithalten zu können. Viele möchten nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch gesellschaftlich und thematisch anschlussfähig bleiben. 

Das zeigt sich auch in der Mediennutzung: Personen im Moment "(Neuer) Job“ nutzen Informationsangebote intensiver, etwa ntv.de, das von 14 Prozent intensiv genutzt wird – deutlich häufiger als von Personen ohne Jobwechsel (+4%p). Medien dienen in dieser Phase vor allem der Orientierung und dem Wissensaufbau und werden bewusst in den Arbeitsalltag integriert.

Abschalten und Ausgleich finden

Die neuen Anforderungen des Arbeitsalltags machen Auszeiten wichtiger. Besonders abends wächst der Wunsch, abzuschalten und in andere Welten einzutauchen. 87 Prozent streamen mindestens einmal im Monat (+3%p), 65 Prozent lesen regelmäßig Bücher (+15%p) und 32 Prozent hören monatlich Hörbücher (+12%p). Medien erfüllen damit eine doppelte Funktion: Sie sind gleichermaßen Wissensquelle und Erholungsanker. 

Das Bild thematisiert die Rolle von Medien bei der abendlichen Entspannung. Es zeigt Umfrageergebnisse, die verdeutlichen, dass 87% der Menschen gerne gemütlich zu Hause entspannen, 80% abends Filme oder Sendungen im Fernsehen genießen und 88% mindestens einmal im Monat fernsehen. Außerdem nutzen 87% mindestens einmal im Monat einen Streamingdienst. Weiterhin wird angegeben, dass 12% RTL+ verwenden und 68% auf kostenlose Streaming-Angebote oder Mediatheken zugreifen. Ein Zitat beschreibt persönliche Erfahrungen mit Filmen als Entspannungsmittel nach einem arbeitsreichen Tag.
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Neue Routinen, neue Prioritäten

Mit einem neuen Job verändern sich Routinen, Bedürfnisse – und oftmals auch der finanzielle Rahmen. Viele Menschen nutzen diese Phase, um ihr Leben aktiv neu zu gestalten. Gesundheit und Ausgleich gewinnen spürbar an Bedeutung: 68 Prozent versuchen, sich durch regelmäßige sportliche Betätigung fit zu halten (+11%p), und 95 Prozent kaufen Sport- oder Outdoorbekleidung (+6%p). Der Alltag wird strukturierter, bewusster – und Marken aus dem Sport- und Wellnessbereich finden hier einen besonders empfänglichen Moment.

Zukunftsplanung rückt in den Fokus

Der neue Job vermittelt nicht nur Anerkennung und Zugehörigkeit, sondern oft auch mehr Einkommen. Damit eröffnen sich neue Spielräume: 54 Prozent rechnen mittelfristig mit einer deutlichen Verbesserung ihrer Vermögenssituation (+25%p). Genau jetzt nutzen viele die Chance, Vorsorge und Geldanlage ernster zu nehmen. 16 Prozent planen, in Aktien oder ETFs zu investieren. 

Das Bild thematisiert den Einfluss eines neuen Jobs auf das finanzielle Verhalten. Es wird betont, dass ein Jobwechsel oft mit einer finanziellen Verbesserung einhergeht, wobei 54% der Befragten eine positive Veränderung erwarten. Die Motive für das Sparen sind vielfältig, darunter der Erwerb eines Eigenheims, Existenzgründung und Weiterbildung. Auch Investitionen in Aktien und ETFs werden erwähnt. Eine Infografik zeigt, dass 49% an Geldanlagen interessiert sind.
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Ein relevanter Moment für Marken

Die Zielgruppe ist wissbegierig, motiviert, offen für Neues – und gleichzeitig auf der Suche nach Orientierung, Balance und guten Entscheidungen. Eine seltene Kombination, die Marken gezielt nutzen können: mit kompetenzstärkenden Inhalten am Tag, entspannenden Angeboten am Abend und relevanten Lösungen dort, wo gerade wirklich Veränderung stattfindet.

Kurz: Wer Menschen in dem Moment begleitet, in dem Arbeit neu anfängt, verankert sich genau dann, wenn Weichen gestellt werden – emotional und rational.

Life-changing Moment: Neuer Job
pdf - 9 MB  (27.11.2025)