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25. Februar 2026

Orientierung wird zum entscheidenden Faktor in Finanzfragen

Orientierung wird zum entscheidenden Faktor in Finanzfragen

b4p Trendreport Finanzen: Wie Marken von glaubwürdigen Umfeldern profitieren können

Finanzentscheidungen entstehen heute nicht spontan. Sie sind geprägt von wirtschaftlicher Unsicherheit, wachsendem Informationsangebot und steigender Produktkomplexität. Der aktuelle b4p-Trendreport "Finanzen" der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) liefert dafür klare Zahlen und zeigt: Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird verlässliche Orientierung zum entscheidenden Faktor, und journalistische Umfelder gewinnen für Finanzmarken deutlich an Bedeutung.

Sicherheit schlägt Rendite, Vertrauen wird zur Währung

Drei von vier Menschen in Deutschland stellen bei Geldanlagen Sicherheit über Rendite (75 %). Gleichzeitig fühlt sich nur rund die Hälfte ausreichend über private Altersvorsorge informiert (49 %). Diese Diskrepanz zwischen Entscheidungsdruck und Informationssicherheit prägt das aktuelle Marktumfeld.

Finanzkommunikation ist kein Impulsthema. Entscheidungen entstehen aus Abwägung, Vergleich und dem Bedürfnis nach Verlässlichkeit. Für Marken bedeutet das: Wirkung entsteht nicht allein durch Sichtbarkeit, sondern durch verständliche Kontextualisierung.

Wer hier überzeugen will, muss Komplexität reduzieren, Klarheit schaffen und Vertrauen aufbauen – dort, wo Informationen nicht nur konsumiert, sondern eingeordnet werden.

Journalistische Angebote sind Teil der Entscheidungsreise

Wenn es um Informationen zu Geldanlagen und Altersvorsorge geht, greifen Menschen auf einen Mix aus Beratung, Umfeld und Medien zurück. Zu den zentralen Orientierungspunkten zählen Finanz- und Wirtschaftsseiten (20,5 %) sowie gedruckte Medien bzw. deren Online-Angebote (14,6 %). In der für Finanzmarken besonders relevanten Zielgruppe der 30–49-Jährigen liegt die Nutzung von Finanz- und Wirtschaftsseiten sogar bei 24,8 Prozent.

Diese Zahlen zeigen: Journalistische Angebote sind kein Begleitmedium, sondern Teil des aktiven Entscheidungsprozesses. Sie liefern Vergleich und bewertende Einordnung und schaffen damit den Rahmen, in dem Finanzmarken glaubwürdig anschlussfähig werden.

Für Marken heißt das: Kommunikation profitiert, wenn sie in journalistischen Kontexten stattfindet, die Vergleich, Analyse und Aktualität liefern – wie etwa in den Wirtschafts- und Nachrichtenumfeldern von NTV, der Expertise von CAPITAL oder der gesellschaftlichen Einordnung im STERN.

Das Bild zeigt eine Balkendiagramm-Analyse von bevorzugten Informationskanälen für Geldanlagen und Altersvorsorge, basierend auf einer Umfrage. Die meisten Menschen informieren sich durch Empfehlungen von Freunden und Familie (30%), gefolgt von persönlicher Beratung durch Banken oder Finanzberater (29%) und eigener Erfahrung oder Learning by Doing (26%). Weitere genannte Kanäle sind Finanz- oder Wirtschaftsseiten (21%), gedruckte Medien und deren Internet-Angebote (15%), staatliche Beratungsstellen und künstliche Intelligenz (jeweils 11%), digitale Tools und Apps (10%), sowie Social Media und Podcasts oder YouTube-Kanäle zu Finanzthemen (jeweils 9%).
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Unterschätztes Potenzial: Frauen in Finanzfragen

Der GIK-Report zeigt einen deutlichen Gender-Gap im Anlageverhalten: 28 Prozent der Frauen geben an, überhaupt keine Geldanlagen zu nutzen (Männer: 21 %). Dazu passt, dass sich Frauen deutlich seltener gut informiert fühlen: Bei der privaten Altersvorsorge sagen 44 Prozent der Frauen, sie seien ausreichend informiert (Männer: 55 %). Hier entsteht eine doppelte Relevanz: Informationsdefizit trifft auf grundsätzliches Interesse. Denn gleichzeitig plant ein relevanter Anteil der Frauen Investitionen oder zieht sie zumindest in Betracht. 

Für Finanzmarken liegt darin ein erhebliches Wachstumspotenzial – vorausgesetzt, Kommunikation setzt auf Verständlichkeit und Vertrauen. Journalistische Umfelder wie BRIGITTE können diese Lücke schließen: mit alltagsnaher, zugänglicher Finanzorientierung, die Hemmschwellen abbaut und Sicherheit im Umgang mit Finanzthemen schafft. Damit wird Female Finance zu einem strategisch relevanten Themenfeld.

Das Diagramm zeigt die Verteilung von Anlagetypen nach Demographie, unterteilt in risikofreudige, sicherheitsbewusste, vorsichtige Anleger und Personen ohne Geldanlagen. Die Daten sind nach Altersgruppen (16-29, 30-49, 50+) und Geschlecht (Männer, Frauen) aufgeteilt. Insgesamt dominieren sicherheitsbewusste Anleger, besonders in der Altersgruppe 30-49 Jahre. Männer und jüngere Anleger neigen eher zu risikofreudigen Anlagen.
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Wirkung entsteht im richtigen Kontext

Der b4p Trendreport Finanzen macht deutlich: Finanzentscheidungen werden strukturierter, informationsgetriebener und sensibler für Vertrauenssignale. In diesem Marktumfeld verschiebt sich die Rolle journalistischer Umfelder – von reiner Reichweite hin zu verlässlichen Bezugspunkten im Entscheidungsprozess.

Für Finanzmarken bedeutet das: Kommunikation gewinnt dort an Kraft, wo sie in glaubwürdige redaktionelle Kontexte eingebettet ist und Orientierung bietet, bevor eine Entscheidung fällt.

Das Portfolio der Ad Alliance bündelt genau diese Wirkungsräume – differenziert, zielgruppenspezifisch und über verschiedene Entscheidungsphasen hinweg. Nicht isoliert, sondern als Teil eines verlässlichen redaktionellen Umfelds, das Vertrauen und Klarheit schafft.

Den kompletten Trendreport "Finanzen" gibt es auf der Website der GIK zum Download.