Journalistische Umfelder als Wirkungsverstärker für Marken

Was hochwertige Medienmarken für Aufmerksamkeit und Vertrauen leisten
Der aktuelle b4p Trendreport der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) zeigt, warum Online-Video in journalistischen Umfeldern besonders wirksam ist. Die Ergebnisse liefern eine klare Einordnung: Sie machen sichtbar, welche Rolle journalistische Medienmarken für Aufmerksamkeit, Vertrauen und Markenwirkung spielen – und warum diese Faktoren für Markenpartner entscheidend sind.
Aufmerksamkeit entsteht im richtigen Umfeld
Online-Videos sind fester Bestandteil journalistischer Medienangebote. Rund 70 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von Medienmarken schauen dort regelmäßig Videos – bewusst und inhaltlich eingebettet. Hier zeigt sich ein zentraler Unterschied zu nicht-redaktionellen Plattformen: Bewegtbild ist Teil eines journalistischen Gesamtkontexts und wird fokussiert genutzt – ohne permanente Reizüberlagerung. Anders als in sozialen Netzwerken findet Bewegtbild hier ohne Reizüberflutung statt. Aufmerksamkeit entsteht für Marken vor allem in Umfeldern, die Orientierung geben und Nutzung bündeln – nicht dort, wo Inhalte um flüchtige Aufmerksamkeit konkurrieren.
Vertrauen zahlt direkt auf Markenwirkung ein
Der GIK-Trendreport belegt den zentralen Vorteil journalistischer Umfelder: 82 Prozent der Nutzenden empfinden Videos aus seriösen, überprüften Quellen als glaubwürdiger. 51 Prozent bestätigen einen positiven Effekt des Umfelds auf die Markenwahrnehmung. Das unterstreicht den Wert journalistischer Medienmarken als Vertrauensrahmen, in dem Markenkommunikation wirksam eingebettet ist.
Videowerbung trifft auf hohe Akzeptanz
Online-Videos werden in journalistischen Umfeldern konzentrierter konsumiert als beispielsweise auf Social Media. Klar sind die Erwartungen an Formate: 76 Prozent bevorzugen kurze Videos mit erkennbarem Mehrwert – etwa erklärende Inhalte, Zusammenfassungen oder Live-Übertragungen. Gut gemachte Videos werden häufiger weiterempfohlen und als Gesprächsanlass genutzt.
Diese bewusste Nutzung wirkt sich auch positiv auf die Wahrnehmung von Videowerbung in journalistischen Umfeldern aus. 64 Prozent der Nutzenden sehen Werbevideos zumindest gelegentlich vollständig. Dabei gelten klare Qualitätskriterien für akzeptable Videowerbung.
Entscheidend sind eine angenehme Tonalität, eine zurückhaltende Kontakthäufigkeit, eine thematische Passung zum Umfeld sowie kurze Werbeformate von unter zehn Sekunden – idealerweise mit Nutzerkontrolle durch skippable Formate.
Für Markenpartner zeigt sich damit: Wirksame Online-Video-Kommunikation setzt nicht nur auf Reichweite, sondern auf Umfeldqualität, Relevanz und Nutzerkontrolle. Diese Faktoren prägen die Videoangebote hochwertiger journalistischer Medienmarken.
Der GIK-Trendreport zeigt deutlich: Das Umfeld entscheidet über die Wirkung von Online-Video. Er bestätigt journalistischen Medienmarken ihre zentrale Rolle als Orientierungs- und Vertrauensinstanzen – und für Markenpartner ihren Wert als Wirkungsräume für nachhaltige Markenkommunikation.
Den kompletten Trendreport "Online-Video" gibt es auf der Website der GIK zum Download.
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