16. Juli 2018

Kommunikation nach Noten

Kommunikation nach Noten

Die Rolle von Musik in der Werbung wird unterschätzt. Ein neuer Studienansatz dokumentiert den starken Einfluss auf die Werbewirkung.

Musik bleibt im Kopf

Wenn man sagen kann, an welches Werbelied aus dem Fernsehen man sich noch erinnert, steht fest, zu welcher Fernsehgeneration man gehört.Wer von den vor 1980 Geborenen könnte nicht den Song vom "Zott Sahne Joghurt" nachsingen? Oder das "Käpt’n Iglo"-Lied? Das Wiedererkennen von Liedern und die Verknüpfung mit Absendermarken unterliegt kaum dem Vergessen, ähnlich wie Gerüche.

Marken, die ihre Anker akustisch in der Kindheit der Verbraucher festgemacht haben, profitieren ein Leben lang von dieser Investition. 

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Musik emotionalisiert

Musik ist einer der stärksten Emotionalisierer, die man sich denken kann. Kinder wie auch Erwachsene reagieren stark auf Musik, Sounduntermalung, Jingles oder verschiedene Sprecherstimmen. Dabei fällt auf: Spielt die Musik im Spot eine prägnante Rolle, kann sie nicht nur ausgeprägte emotionale Nähe bewirken, sondern auch zu gesteigerter Wahrnehmung von Relevanz und Attraktion führen.

Das zeigte sich im Rahmen der Kinderwelten 2018 an den getesteten Spots von Iglo, Mirácoli, nimm2 soft und PAULA, in denen musikalische Elemente die Kinder zum Mitmachen animierten.

* Fusion aus psychophysiologischer Emotionsmessung und tiefenpsychologischer Analyse

Das Bild zeigt ein Liniendiagramm mit mehreren Linien, die unterschiedliche emotionale Zustände wie 'liking', 'trust', 'closeness', 'relevance', 'attraction', 'skepticism' und 'distress' über eine nicht spezifizierte Zeitachse darstellen. Die Linien schwanken zwischen positiven und negativen Werten, wobei 'skepticism' eine steigende Tendenz zeigt, während 'liking' und 'trust' abnehmen. Die Linien sind in verschiedenen Farben dargestellt, um die einzelnen Emotionen zu unterscheiden.
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Ohne Ton ist die Bildwirkung flach
Das Bild zeigt ein Liniendiagramm mit sieben verschiedenen Linien, die unterschiedliche Emotionen und Konzepte darstellen: liking, trust, closeness, relevance, attraction, skepticism und distress. Jede Linie ist in einer anderen Farbe dargestellt und verläuft über eine horizontale Achse, die wahrscheinlich die Zeit oder eine andere kontinuierliche Variable repräsentiert. Die vertikale Achse zeigt Werte von -1,5 bis 1,5 an, was darauf hindeutet, dass die Daten sowohl positive als auch negative Werte annehmen können. Die Linien kreuzen sich mehrfach, was auf komplexe Wechselwirkungen zwischen den dargestellten Konzepten hinweist.
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Mit Ton steigert sich das Erleben

Dieser Artikel basiert auf dem Vortrag von Markus Küppers, september Strategie & Forschung, "Kommunikation nach Noten - Die Rolle von Musik in der Werbung" anläßlich der Fachtagung Kinderwelten 2018.

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